| |
| Multiplikatoren |
| |
Lehrpersonen der 6. - 9. Schulklassen in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein |
| Zielgruppe |
| |
Schülerinnen und Schüler des 6. bis 9. Schuljahres in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein |
| Sprache/n der Intervention |
| |
deutsch, französisch und italienisch |
| Nutzen des Projektes für Sie |
| |
Schülerinnen und Schüler lernen bewusst die Vorteile eines rauchfreien Lebens kennen. Der Klassenwettbewerb kann mit wenig Aufwand im Unterricht eingesetzt werden. Die Schule stärkt positives Verhalten, d.h. Nichtrauchen als Norm. Lehrpersonen erhalten verschiedene Formen zur Unterstützung. |
| Das Projekt in Kürze |
| |
Beim Wettbewerb Experiment Nichtrauchen verpflichten sich Schulklassen, während mindestens sechs Monaten rauchfrei zu bleiben. Das Rauchen allgemein und der Konsum von Tabakwaren ist in all seinen Formen ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler des 6. bis 9. Schuljahres, welche eine Schule in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein besuchen. Unter denjenigen Klassen, welche die Wettbewerbsregeln eingehalten haben, werden 100 Reisegutscheine verlost |
| Das sagen die Multiplikatoren oder die Zielgruppe über die Intervention |
| |
Lehrerbefragungen zeigen, dass Experiment Nichtrauchen auch deswegen beliebt ist, weil es sich mit geringem Aufwand durchführen lässt.
Die grosse Mehrheit der Jugendlichen ist rauchfrei. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ohne ihr Verhalten zu verändern, Reisegutscheine für die ganze Klasse zu gewinnen. |
| Angaben über die Trägerschaft |
| |
Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention
Haslerstrasse 30 3008 Bern
|
| |
info@at-schweiz.ch |
| Angaben über die Projektleitung |
| |
|
| Angaben über die Ansprechperson |
| |
|
| Andere beteiligte Institutionen |
| |
Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention AT führt den Wettbewerb zusammen mit den kantonalen Tabak- und Suchtpräventionsstellen sowie den kantonalen Krebs- und Lungenligen durch.
|
| Sponsoren/ Finanzierung |
| |
Experiment Nichtrauchen wird vom Tabakpräventionsfonds finanziert. |
| Geografische Reichweite |
| |
Ganze Schweiz und Fürstentum Liechtenstein |
| Behandelte Themen |
| |
«Rauchen»
|
| |
Zum Beispiel: - Werbung und Promotion von Zigaretten - Tabakindustrie - Fakten zum Rauchen und Passivrauchen - Wasserpfeife – schädlich wie Zigaretten - Auf dem Weg zur rauchfreien Schule
|
| Ausgangslage |
| |
Die Idee des Schulklassenwettbewerbs stammt aus Finnland. Dort wird er seit 1989 angeboten. 1997 wurde daraus der internationale Wettbewerb "Smokefree Class Competition". Seit dem Jahr 2000 wird er erfolgreich in der Schweiz durchgeführt. In den letzten Jahren haben jeweils 3000 - 4000 Schulklassen pro Jahr teilgenommen. |
| Ziel/e |
| |
Das Ziel des Experiments Nichtrauchen ist der Einstieg ins Rauchen zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern. |
| Setting der Intervention |
| |
«Schule»
«Beratungsstellen / Fachstellen»
|
| Massnahmen und Produkte |
| |
- Begleitung durch den Wettbewerb
- Unterstützung und zusätzliche Aktivitäten im Kanton durch Fachstellen und Ligen (www.experiment-nichtrauchen.ch)
- in einzelnen Kantonen zusätzliche kantonale Verlosung
- Material für den Unterricht
- Informationsbroschüren
- drei Ausgaben des Schülermagazins OXY für alle am Experiment Nichtrauchen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler
- Newsletter für Lehrpersonen mit Informationen zum Wettbewerb und Hinweisen für den Unterricht
- am Ende des Wettbewerb ein kleines Geschenk für alle
|
| Kosten für die Multiplikatoren und für die Zielgruppe |
| |
- |
| Ansatz / Theoretischer Hintergrund |
| |
Der Wettbewerb folgt der Erkenntnis, dass Interaktion in der Suchtprävention erfolgreicher ist als Einweg-Information, und dass Belohnung ein eingeübtes Verhalten stärkt. Sehr wichtig ist, dass die Schüler bzw. die Klassen eigenständig über die Teilnahme am Wettbewerb und damit über ihre Verpflichtung zur Rauchfreiheit während eines halben Jahres entscheiden. Der gemeindenahe Ansatz erhöht durch die erleichterte Kontrollierbarkeit über die Einhaltung der Abmachung die Effektivität des Wettbewerbs. Die lokale Komponente und die bisher gute Medienpräsenz sind geeignet, die falsche Vorstellung zu widerlegen, der grösste Teil der Jugendlichen würde rauchen.
|
 |
| Evaluationen / Wissenschaftliche Studien |
| |
Der Schulklassenwettbewerb wurde in verschiedenen Ländern evaluiert. Resultate aus Finnland, Holland und Deutschland kommen zum Schluss, dass diese Intervention kurzfristig den Einstieg ins Rauchen verhindert, d.h. der Beginn wird hinausgeschoben. In der Schweiz konnten diese Ergebnisse in einer Studie zwar nicht bestätigt, negative Effekte, wie etwa Bulling, aber ausgeschlossen werden. |
| Projektdauer |
| |
Seit dem Jahr 2000 |
|
|
 |